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Kurt Meran von Meranien

Mariannenpark in Leipzig-SchönefeldMariannenpark in Leipzig-Schönefeld

Der Mariannenpark in Leipzig-Schönefeld (22,3 Hektar) mit Rodelberg, Kinderspielplatz, historischem Rosengarten und anderen Anlagen von Schönefeldern geliebt, Leipzigern stark besucht, aber von der Stadtverwaltung vernachlässigt!

Laut Stadtordnung ist das Verrichten der Notdurft in öffentlichen Anlagen verboten. Im Mariannenpark gibt es keine Toiletten geschweige denn eine Gaststätte, obwohl ein brauchbares Gebäude vorhanden ist.

 

KM

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                   - Gesellschaft für zeitgenössisch Lyrik  - 

           - Lyrikgesellschaft-

Festtage: 25 Jahre Lyrikgesellschaft vom 27. Oktober bis 8. Dezember 2017

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2017

LITERATURCAFÈ - ZWIE SPRACHE - Lesung & Gespräch

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Volker Braun und Peter Gosse: Zwei Stimmen - zwei Schreibweisen - zwei Temperamente

Am Donnerstag, 6. April 2017 um 19:30 Uhr fanden sich im Café des Buchhauses Leipzig über sechzig Gäste ein, um die bekannten Lyriker Volker Braun und Peter Gosse zu erleben.
Der Vorsitzende der Literaturgesellschaft (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) Ralf Grüneberger begrüßte die Gäste. Die Lyrikveranstaltungen "Zwie-Sprache" werden seit 2013 jährlich zweimal durchgeführt. Er erinnerte an das erste Poesiealbum – neu – in dem ebenfalls Volker Braun und Peter Gosse zu Wort gekommen waren.

Danach entführten diese wunderbaren Partner das Publikum, in dem ich die bekannte Leipziger Autorin Helga Rahn erkannte, die im Jahr 2006 die noch bestehende "Schönefelder Schreibwerkstatt" gegründet hatte und gegenwärtig die Leiterin der Gruppe "WortArt" ist, in die Welt der Poesie. Eine ganz besondere Poesie mit manchmal abstrakten Versen. Peter Gosse begann mit einem langen, langen „Wunschzettel“, auf den Braun Bezug nahm. Beide spannten den Bogen bis in tiefste Vergangenheit, wobei sogar die Kunstvariante"Leipziger Schule" erwähnt wurde. Das Publikum genoss die beiden Lyriker an diesem Abend, als etwas ganz besonderes, fast erhabenes. Der Musiker Frank Liebscher brachte die Gäste mit seinem Saxophon auf dem er Varianten von Johann Sebastian Bachs Suiten für Cello spielte, zum Träumen. Ein rundherum gelungener Abend in dem besonderem Ambiente des Lesecafe´s im Buchhaus Leipzig.

Georg Hans Schlitte 6.04.2017

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2016

Ein wundervoller Abend im Haus des Buches Leipzig
Zwie – Sprache zwei Temperamente oder wie Moll betonte zwei Temperaturen

Helmuth Scheel begrüßte die Anwesenden, und stellte die beiden Gesprächspartner vor.
Bettine Reichelt und Manfred Moll – haben eins gemeinsam: den kirchlichen Hintergrund.

Bettine Reichelt, Autorin und Pfarrerin, geboren in Plauen/Vogtl., zwei Söhne, studierte Theologie in Leipzig, lebt hier. Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichte, Biographie, bis hin zu Krimi und spirituellem Sachbuch.
„Bettine Reichelt träumt, wenn sie schreibt; sie träumt von Leichtigkeit und vom Entkommen; scheint überhaupt zu schreiben, um zu entkommen, Belastungen, Verletzungen, Brüchen. Darum handeln ihre Texte von Weisheit und Stärke, vom Leben und Überleben. Schreiben scheint für Bettine Reichelt überhaupt eine Form des Überlebens zu sein. In ihren Geschichten sucht sie Auswege, beschreibt Träume, in denen sie fliegen kann wie die Raben, deren Geschichten sie erzählt.“ Manfred Moll

Manfred Moll, geboren als Westfale 1951 in Kassel. Berliner ohne jede Leidenschaft für diese Stadt, Pfarrer aus Leidenschaft, dessen kreativer Überschuss in Gedichte mündet.
„Er ist der Moll, sagt er. Alle nennen ihn so. Sogar seine Kinder. Und beinahe ebenso unspektakulär und selbstverständlich, wie er sich vorstellt und wie er ausgezeichnet wird, so lebt er auch Lyrik. Sie durchdringt das, was er tut. Und da er beruflich viel mit Texten umgeht und sie dann auch selbstverständlich selbst verfasst, entsteht die Lyrik im Gehen durchs Leben. Davon ist nur weniges im herkömmlichen Sinn veröffentlicht. Aber es ist da und findet Gehör. Und mit seiner Art und seinem Weg lockt der Moll Leute zur Lyrik, die sich bisher nicht vorstellen konnten, dass Lyrik einen Menschen ergreift.“ Bettine Reichelt

Soweit zu den Akteuren von den Akteuren
Es war ein wunderbarer Abend im Haus des Buches! Ein wirkliches Erlebnis sondergleichen. Alle Interessenten, ob Mitglieder der Lyrikgesellschaft oder Lyrik begeisterte, die dann, dem Wetter und der Dunkelheit geschuldet, doch nicht kamen, haben etwas verpasst, was nicht nachzuholen ist - Schade!

So war es eine kleine intime Runde, fasst familiär.

Bettine Reichelt und Manfred Moll erzählten im Laufe des Abends aus ihrem Leben und wie und warum sie zum Schreiben gekommen waren. Dabei stand eine Frage im Vordergrund:
Hauptfrage – Hauptthema: Kann Lyrik etwas bewegen? Warum eigentlich Lyrik? Einfache Antwort: Um ungelöste Fragen zu beantworten.
Die gestellte Frage wurde im Laufe des Abends beantwortet: Ja, Lyrik kann etwas bewegen. Man muss sich ihr hingeben, mit ihr Leben. Durch die Lyrik nach außen Strahlen.

Beide hatten sich gut vorbereitet, denn einmal sollten sie ihre eigenen Lieblingsgedichte zu Gehör bringen und zum Anderen, die Gedichte des anderen Temperaments, die ihnen am besten gefallen hatten.
Bettine Reichelt und Manfred Moll stellten sich also nicht nur gegenseitig vor. Jeder las bei der Vorstellung seine eigenen, von ihm geschaffenen Lieblingsgedichte und danach die Gedichte, welche ihm aus dem Schaffen des Gegenübers am besten gefielen.

Das Wunderbare des Abends waren nicht nur die Gedichte. Es war vor allem die Vortragsweise! Ein Gedicht schreiben und ein Gedicht vortragen, so vortragen, dass es ein Erlebnis wird, sind zwei ganz verschiedene Dinge. Ich kenne einige Lyriker, die wundervolle Gedichte schreiben, diese aber nicht so vortragen, dass der Hörer sie versteht, ihren Inhalt erkennt und sie ihm im Gedächtnis bleiben. Ein Gedicht, das niemand versteht, kann auch nichts bewirken!

Ich möchte mich hiermit bei der Lyrikgesellschaft und den beiden „Temperamenten“ bedanken, dass ich so etwas Schönes erleben durfte.

Georg Hans Schlitte 11.11.2016

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2015

ZWIE SPRACHE
Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28 in 04103 Leipzig, am 24. Oktober 2015
Zwei Stimmen - zwei Schreibweisen - zwei Temperamente - mit Sigrid Lichtenberger und Karin Eberling geb. Lichtenberger,
Moderation: Maja Gille

Zwei Stimmen – zwei Schreibweisen – zwei Temperamente
Die zwei Stimmen waren Sigrid Lichtenberger, ältestes Mitglied der GZL und Karin Eberling geb. Lichtenberger. Maja Gille moderierte. Während sich in den vorausgegangenen „Zwiesprachen“ die beiden Stimmen gegenseitig vorstellten, sich die „Bälle zuwarfen“ und in die Vorstellung ihre Gedichte und Geschichten einflochten, übernahm diesmal die Moderatorin die Vorstellung. Maja Gille ist ja bekannt für ihre ausdrucksstarke und melodische Stimme und ihren ansprechenden Look. Egal ob sie liest oder moderiert – sie zu sehen und ihr zuzuhören ist immer wieder ein Genuss. Sie führte die „Zwie-Sprache“ so, dass es eine „Trie-Sprache“, ein Interview, wurde. Sie betonte in diesem „kleinen“ Kreis die familiäre Situation und bat die Zuhörer sich einzubringen. Leider raffte sich nur ein Gast zu einer Frage auf. Interessant waren ihre Fragen an Sigrid L. Zum Beispiel: Was verbindet S. mit Leipzig? Die 1923 geborene Sigrid Lichtenberger hat bis 1948 in Leipzig-Gohlis gelebt. Sie hat ihr Leben gedichtweise in Tagebüchern festgehalten, wobei der Krieg und Kriegserlebnisse in ihren Gedichten nicht vorkam. An eine Veröffentlichung hatte sie eigentlich nie gedacht. Erst sehr spät, in den siebziger Jahren wurde das erste Mal etwas veröffentlicht.
Bei Karin E. hatte die Politik Priorität.
Die Gedichte und Geschichten, die vorgetragen wurden, sprachen alle Anwesenden an, so dass es oft spontanen „Szenenapplaus“ vor allem für Sigrid L. gab. Obwohl ich Maja Gille gern sprechen höre, sprach sie an diesem Abend mE. ein wenig zu viel.

Georg Hans Schlitte

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2014

Zwie Sprache im Literaturhaus (Buchhaus) Leipzig
Ich habe einen wundervollen Abend im Literaturhaus Leipzig genossen. Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik hatte zum zweiten "Zwiegespräch" eingeladen. Gesprächspartner waren Brigitte Struzyk und Nadja Küchenmeister.
Helmuth Scheel begrüßte die Anwesenden, es hatten sich mehr als zwei Dutzend Literaturfans eingefunden, und stellte die beiden Gesprächspartnerinnen vor. Seine einleitenden Worte beendete er mit einem Zitat von Karoline Günderrode (geb. 1780 gest. 1806).

Die beiden Schriftstellerinnen konnten vom Alter und von der Entwicklung her nicht unterschiedlicher sein. Trotzdem hatten sie VIELES gemeinsam. Brigitte Struzyk 1946 geboren in Thüringen und Nadja Küchenmeister 1981 geboren in Berlin, leben beide in Berlin.
Sie stellten sich wie vorgesehen gegenseitig vor. In das Vorstellen wurden immer wieder flüssig Lyrik und Prosa eingeflochten. Es kam unter anderem die Gruppe 46 ins Gespräch. Brigitte Struzyk hatte sich mit Autorinnen des gleichen Jahrgangs zusammengeschlossen, um herauszufinden, ob alle des gleichen Jahrgangs dasselbe Generationsbewusstsein hatten. Später wurden in die Gruppe andere Geburtsjahrgänge aufgenommen.
Brigitte Struzyk sprach über und zu ihren Erlebnissen in der Arbeit und im Studium in der DDR. Erklärte ihren "Weg" von der Agrartechnikerin über das Theater zur Sprache. Einige ihrer Gedichte sind eine heutige Seltenheit: Reimgedichte. In Gedichten von Nadja Küchenmeister klangen Reime immer einmal an. Bei Brigitte Struzyk spielte die Seifengasse in Weimar und das Wohnhaus der Freundin Goethes, Charlotte von Stein eine Rolle, da sie in Weimar aufwuchs.
Nadja Küchenmeister ist in Berlin-Hellersdorf geboren und aufgewachsen. Sie sprach über den Hintergrund ihrer Werke: Was dachte oder erlebte ich, oder hatte erlebt, als ich DIESES schrieb.
Diese "Zwie Sprache" hat mir sehr gut gefallen. Es war eine Einheit ohne irgendwelche starre, einengende Grenzen. Das Verweben von Vorstellung, Schilderung von Ereignissen, Gedankengängen und Vortragen von Gedichten und Geschichten hätte noch stundenlang weitergehen können, ohne den Genuss zu beeinträchtigen. Ein Erlebnis, das lange nachklingen wird.
Bild und Text © Georg Hans Schlitte 07.05.2014
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2013

Zwie Sprache: Zwei Temperamente in Lesung und Gespräch: Rota Domascyna & Manfred Jendryschik Herbst 2013 Foto © Georg Hans Schlitte

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